Autogenes Training - Intensivkurs

Allgemein

Bei der Selbstentspannung durch autogenes Training ist die Autosuggestion (griech. autós = selbst, lat. suggestio = Eingebung) von großer Bedeutung. Die Wirkung der Suggestion (d.h. die psychische Beeinflussung der Vorstellungen, des Denkens und Handelns eines Menschen) ist seit langem bekannt: Sie ist eine der ältesten und am häufigsten verwendeten Heilmittel in der Medizin.

Autogenes Training ist eine Art Selbst-Hypnose, die in verschiedenen Lebenssituationen einsetzbar ist und ein Gleichmaß zwischen Spannung und Entspannung herstellen soll. Wer die Methode beherrscht, kann bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen (z.B. Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsreaktionen) selbst beeinflussen. Der Zweck der Übungen besteht darin, die Muskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder auszuschalten, zu beruhigen und die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus ermöglicht das autogene Training über die Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau) und kann so Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und Selbstkritik aufzeigen. Damit dies gelingt, ist regelmäßiges Üben wichtig.

Trainingsaufbau        

Bei dem vorgestellten Verfahren handelt es sich um ein Training, d. h. es folgt einer speziellen Systematik und der Effekt hängt von der Häufigkeit des Übens ab, ganz analog einem sportlichen Training.

Autogenes Training besteht zunächst aus sechs Übungen: der Schwereübung zur Entspannung der Muskeln, der Wärmeübung zur Entspannung der Blutgefäße in den Armen und Beinen, der Atemübung zur bewussten, aber passiven Wahrnehmung der Atmung, der Bauch- oder Sonnengeflechtsübung zur Durchblutungssteigerung (bzw. Wärmeempfindung) im Bauch- und Unterleibsbereich, der Stirnkühleübung zur Regulation der Durchblutung, sowie der Herzübung zur bewussten Wahrnehmung der Herztätigkeit (v.a. des Herzrhythmus). In sechs Einheiten a 90 Minuten lernt der Teilnehmer die einzelnen Übungen mit den entsprechenden Formelsätzen kennen und vertieft sie durch regelmäßiges Üben. Schwierigkeiten, die evtl. bei den Übungen auftreten werden besprochen und können somit behoben werden. Dabei ist auch der regelmäßige Austausch mit den anderen Teilnehmern hilfreich.

Ziele

Durch autogenes Training lassen sich Ruhe, Entspannung und konzentrative Versenkung des eigenen Bewusstseins herbeiführen. Die Übenden lernen, bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen wie Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsreaktionen selbst zu beeinflussen. Mit dieser Beeinflussung durch autogenes Training sind verschiedene Ziele erreichbar: Das autogene Training zielt unter anderem darauf ab, die Körpermuskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder abzustellen, Ängste zu beruhigen und über regelmäßige Erholungsphasen die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus eröffnet autogenes Training Wege zur Selbstkontrolle und Selbstkritik, indem durch die Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau) stattfindet.

Dabei geht es nicht darum, sich selbst durch autosuggestive Übungen zur Ruhe oder zu Veränderungen zu zwingen. Vielmehr hat autogenes Training zum Ziel, eine loslassende Haltung einzuüben, die es ermöglicht, die spannungslösende Wirkung auf den eigenen Körper wahrzunehmen.

Der Kurs besteht aus 6 Einheiten a 90 Minuten.

Damit ein intensives und individuelles Erlernen gewährleistet ist, findet der Kurs in kleinen Gruppen von maximal sechs Teilnehmer statt.

Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich.

Die Teilnehmergebühr beträgt 171,00 Euro. In dieser Teilnehmergebühr ist ein Beratungsgespräch sowie ein Begleitheft enthalten.